Dorit Linke
Die Autorin Dorit Linke lebt in Berlin und schreibt vorrangig über die DDR, gibt Schreibworkshops und verfasst Theaterstücke. Sie wurde 1971 in Rostock geboren und nahm an den Demonstrationen der Bürgerbewegung im Herbst 1989 teil. In ihrem Jugendroman „Jenseits der blauen Grenze“ verarbeitet sie die 1980er Jahre der DDR und die politischen und persönlichen Erfahrungen ihrer Generation. Der Roman ist Schullektüre, wurde ins Amerikanische und Russische übersetzt, als Theaterstück auf die Bühne gebracht und verfilmt. 2026 erscheint die Fortsetzung im Arena-Verlag. Die Bücher von Dorit Linke erhielten viele Auszeichnungen: Nominierung Deutscher Jugendliteraturpreis, IBBY-Ehrenliste, White Ravens Buch, Goldener Bücherpirat, Leipziger Lesekompass. Sie ist Zeitzeugin der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und wurde 2023 für ihre politische Bildungsarbeit mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt.
